Stefan Juergens SN

soko wien 2017

Darum ist die SOKO besser als der „Tatort“

Stefan Jürgens im Interview mit dem Express

Stefan kennt beide hervorragend. Er war „Tatort“-Kommissar – und ist jetzt Chef der „SOKO Wien“.
Warum die SOKO für ihn besser ist als der „Tatort“, erklärte der dem EXPRESS beim Interview in seiner Wahlheimat Wien.

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Stefan im Interview mit der AZ über Humor und die SOKO Wien

Ich als preußischer Westfale habe hier erst wirklich gelernt, dass Humor hilft, heikle Situationen entschärfen kann und Luft aus dem Kessel lässt": Stefan Jürgens über seine Arbeit in Wien. 

Im Interview mit Anne Kathrin Koophamel:

Stefan Jürgens wird nach Jahrzehnten immer noch auf „RTL Samstagnacht“ angesprochen. Dabei hat er erst bei „Soko Wien“ etwas Wichtiges gelernt: die Bedeutung von Humor – und wie er wirkt.

Mit Action, Schmäh und ordentlich vielen Leichen: Die 12. Staffel von Soko Wien ist angelaufen (nächste Folge: Freitag, 18 Uhr, ZDF). Seit zehn Jahren ermitteln Stefan Jürgens als Major Ribarski und Gregor Seberger als Oberstleutnant Novak an der Donau auf ihre einzigartige Weise. Im AZ-Interview verrät Jürgens, warum er eigentlich nicht lustig ist, wo er immer deutsch sein wird – und wieso er an die große Liebe glaubt...

 

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Kölner Express Interview

Warum ist der Musiker Stefan Jürgens noch immer ein Geheimtipp?

Ich hatte das Glück, als Schauspieler immer viel beschäftigt zu sein, dadurch ist die Musikviele Jahre ein wenig zu kurz gekommen. und natürlich sind das eigentlich zwei fulltimejobs. Nicht selten habe ich den Ratschlag gehört, mich auf eine Sache hundertprozentig zukonzentrieren. Ich möchte aber beides machen und auf nichts verzichten. Das ist zwaranstrengend aber auch sehr lustvoll.Sie schreiben und komponieren ja auch selbst.

Wann finden sie denn zwischen drehen undBühnen-Auftritten die Zeit dazu?

Ich habe immer eine dicke Kladde dabei, in die ich Stichworte und Ideen für Songs aufschreibe.Derzeit bin ich sechs bis sieben Monate im Jahr für Soko Wien beschäftigt. Dann, nach einbisschen Urlaub, wenn ich wieder erholt bin, setze ich mich ans Klavier und lege los. Meistens ist das in der Herbst- und Winterzeit. Dann ist auch Zeit, um aufzutreten. Denn ich mache die Musikum auf die Bühne zu gehen.

Ist dieses auf der Bühne sein als Musiker auch ein Ausgleich zum Drehen für TV-Serien?

Ich bin ja als Musiker kein Quereinsteiger. Auch wenn manche Leute vielleicht denken: „Jetzt macht der Schauspieler auch noch Musik.“ Seit ich 16 war, bin ich mit Bands unterwegs. Das war auch immer der elementare Moment, mich als Künstler zum Ausdruck zu bringen. Mein erster Plan war auch Musiker zu werden.

Sie singen auf Deutsch. Stand das jemals zur Debatte?

Nie. Erstens ist mein englisch nicht gut genug, zweitens ist das nicht die Sprache in der ichdenke und fühle und drittens ist der Text immer der Ausgang zu der Musik.

Wie beschreiben Sie selbst ihre Musik?

Da kommt man wohl um Anglizismen nicht herum. Also klar als Singer/Songwriter. Mit großer Band, Rock- und Pop-Elementen. Sehr persönlich, und authentisch. Stefan , wie er die Weltsieht , sozusagen.

Warum heißt das aktuelle Album „Alles immer möglich“?

Drei Worte, drei positive Ausdrücke. Ich denke, der Schlüssel zum eigenen und fremdenGlück liegt immer in der Zuversicht. Ich habe immer die Erfahrung gemacht, dass eine eigene positive Einstellung in jeder Lebenslage die Dinge vereinfacht. Erst recht inschwierige Zeiten. Insofern ist der Titel auch so etwas wie ein persönliches Mantra.

„RTL Samstag Nacht“ wurde in Köln gedreht, Sie haben knapp neun Jahre hier gelebt. . Wie oft sind sie noch hier?

Ich habe noch Freunde hier, bin aber leider viel zu selten da. Ich arbeite in Wien, habe meinzuhause in Berlin. Ich habe Köln immer geliebt und es ist immer ein schöner Ausflug. Mich verbindet ja auch einiges mit der Stadt. Mein Sohn ist hier geboren, hier habe ich Theatergespielt und mit RTL Samstag Nacht meine Fernsehlaufbahn begonnen. Nach einem Auftrittversuche ich immer am nächsten Tag zwei bis drei Stunden in der Stadt rum zu fahren, umalte und bekannte Orte aufzusuchen.Ich neige da zur Sentimentalität.

Wie steht schauspielerisch und musikalisch in nächster Zeit an?

Gerade habe ich mit Regisseur Markus O. Rosemüller einen Thriller für das ZDF gedreht. Zum Auftritt nach Köln komme ich direkt aus Wien. Eine „Soko Wien“-Folge in Spielfilmlänge ist danngerade abgedreht. Eine sehr intensive Geschichte für Carl Ribarski, soviel darf man verraten.Das Konzert im Gloria werd ich dann mit meiner Band umso mehr abfeiern, darauf können Sie wetten.Anfang April , nach Tourende beginnen die Dreharbeiten für eine neue Staffel und Ende des Jahres geht es dann ins Studio für ein neues Album. Weiter plane ich nicht.Ich bin ja nicht verrückt .( Lacht )

 

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